Alevilerin Günlük Haber Portalı

Berlin.de

John Röhe, Pressesprecher Büro Barbara John:

„Berlin Eyalet Yabancılar Danışmanı sayın Barbara John başkent Berlin´de bulunan azınlık ve dinler hakkında bir çok Dergi ve yayın çıkartmıştır. Sayın John´un yaklaşık iki yıl evvel çıkarttıĝı „Islamische Leben in Berlin“ isimili dergide pek kısa bir şekilde Alevilerden söz edildiĝi için Özcan Mutlu tarafından sert dille eleştirilimişti. Bunun üzerine sayın John, sayın Mutlu´ya Berlin´deki Alevileri ve yaşamlarını anlatan, özellikle almanları aydınlatacak bir dergi çıkarmak için girişiminde bulunacaĝı sözünü verdi. Kısa zamanda araştırmacı yazar sayın Dr. Kehl konuyla ilgili görevledirildi. Netice´de elinizede bulunan bu kitapçık çıktı.

Bilmeniz gereken başka bir hususta, bu kitapçıĝın tamamen Alevi kökenli işadamlarının desteĝı ile basılmış olmasıdır. Bu konuda sayın Özcan Mutlu´ya müteşikkiriz, sayın Mutlu kitabın tüm sponsorları temin etti ve kitabın Concept Verlag´ın katkılarıyla çıkmasını saĝladı.“

Auslaender
 

"WAS DU AUCH SUCHST, SUCH ES IN DIR SELBST!" - ALEVITEN (NICHT NUR) IN BERLIN, AUSLÄNDERBEAUFTRAGTE DES SENATS STELLT NEUE VERÖFFENTLICHUNG VOR.

 

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz -Ausländerbeauftragte - teilt mit:
Seit diesem Jahr wird an einigen Berliner Schulen erstmals alevitischer Religionsunterricht erteilt. Die Trägerschaft des Unterrichts liegt beim Kulturzentrum Anatolischer Aleviten.
Handelt es sich bei Aleviten um eine besondere islamische Gemeinschaft oder um eine eigenständige Glaubensrichtung? Sind Aleviten nur „liberale Muslime“, wie es auch schon in Presseberichten hieß? Auch innerhalb der verschiedenen alevitischen Organisationen und Gemeinschaften ist die Diskussion noch lange nicht abgeschlossen, wo sie selbst genau einzuordnen sind.
In der Öffentlichkeit war und ist bisher nur wenig über Aleviten, ihre Glaubenslehren, ihre Traditionen und Geschichte bekannt. Das lag lange Zeit vor allem auch an den Aleviten selbst, die nach Jahrhunderten der Ausgrenzung und Verfolgung erst in den letzten 10 Jahren verstärkt selbst über sich und ihren Glauben informieren. Auch in ihrer alten Heimat pochen heute immer mehr Aleviten auf Anerkennung ihrer religiösen Eigenständigkeit.
Dabei handelt es sich keineswegs um eine kleine Minderheit. Es gibt Schätzungen, nach denen der Anteil der Aleviten unter den türkischen Berlinerinnen und Berlinern bei 50 000 liegt, deutschlandweit bei 600 000.
Ausführliche Informationen über Aleviten, ihren Glauben und ihre Geschichte bietet ein Buch, das die Ausländerbeauftragte des Senats, Prof. Barbara John, jetzt in ihrer Reihe „Miteinander leben in Berlin“ herausgegeben hat.
Verfasserin ist Dr. Krisztina Kehl-Bodrogi, die bereits verschiedene Arbeiten zu diesem Thema veröffentlicht hat. Frau Dr. Kehl-Bodrogi geht darin ausführlich auf die Entstehung des Alevitentums ein, sie stellt die Geschichte der Aleviten, ihr religiöses und soziales Leben, ihre Glaubenslehren, ihre Feste und heiligen Tage und nicht zuletzt die Entstehung der verschiedenen alevitischen Organisationen und Vereine in Deutschland und speziell in Berlin vor.
Ein Literatur- und Adressverzeichnis schließt den 76-seitigen Band ab.
„Das Buch“, so Prof. Barbara John, „will nicht in die Diskussion eingreifen, welche Stellung den Aleviten im Islam zukommt oder gar Identitäten und Glaubensinhalte festlegen. Ich hoffe, dass die Veröffentlichung Wissenslücken schließt, Vertrauen schafft und das Bekenntnis zur Glaubensvielfalt in unserer Stadt stärkt.“
Gedruckt werden konnte das Buch trotz leerer Landeskassen im Berliner Concept-Verlag dank der Mithilfe verschiedener Sponsoren, die Herr Özcan Mutlu, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, für das Vorhaben gewinnen konnte.
Die Ausländerbeauftragte dankt dafür den Herren Hanefi Aydýn, Hasan Beytaþ, Remzi Kaplan, Emre Kiraz, Ali Koçak, Erdoðan Meral, Özcan Mutlu, Agassi Özvural, Diyap Sakallý und Ýbrahim Uslu.
Das Buch
„Was du auch suchst, such es in dir selbst!“ – Aleviten (nicht nur) in Berlin
ist gegen eine Schutzgebühr von 2,- € pro Exemplar erhältlich bei der
Ausländerbeauftragten des Senats
Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin
Tel.: (030) 9017 - 2357 oder 9017 - 2381
Fax: (030) 262 54 07
e-mail: Auslaenderbeauftragte@auslb.verwalt-berlin.de
Rückfragen: John Röhe, Tel.: 9017 2357

 

                     

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